@jalouxx Blog

Thinking about anything

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Ein Teaser

Hallo liebe Leser,

ich brauche mehr Disziplin beim Bloggen. Das steht fest. Also mache ich nun einen Plan. Einen “Blog-Plan”.

Ich möchte jede Woche nun mindestens einen Eintrag schreiben.

Neben zufälligen Dingen wie dem YNAB-Deal möchte ich über gewisse Dinge bloggen. Was ich aktuell auf dem Schirm habe sind diese Themen:

- Urheberrecht, DVD und die Sache mit dem Kopierschutz

- Antwort auf Blog-Artikel von @reiner 

- Erfahrungen mit Cassandra und einem eigenen node cluster

- Ausblick in die Zukunft

- Rückblick 6 Monate YNAB (also erst im Juli)

- Urlaubsbericht ( Juni)

- Rückblick 3 Jahre DHBW (Mitte Mai)

- viele weitere Themen

Ich hoffe ich treffe damit eure Interessen. Solltet ihr weitere Themenvorschläge haben - ruhig schreiben!

Liebe Grüße und bis bald,

@Jalouxx

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Eine Mail, welche auch für euch interessant sein könnte

Hallo Liebe Leser,

der nächste Eintrag ist derzeit noch in Arbeit. Es ist ein sehr ausführlicher und dadurch auch sehr aufwändiger Eintrag und meine Woche war unheimlich voll. 

Zur Überbrückung möchte ich euch mit ein paar Vorworten eine Mail präsentieren. Diese habe ich an meinen Kurs an der DHBW gesendet.

Ich hoffe sie ist auch für jemanden von euch hilfreich. Wer kein Student ist, sollte im Hinterkopf behalten, dass eine 34-tägige Testversion für jeden verfügbar ist. Hier die Mail:

Hallo lieber Kurs.

Bald gehen wir alle zum letzten Mal in die DH. Bald trennen sich unsere Wege. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und euch noch eine super Software ans Herz legen.

Es geht um eine art Finanzverwaltung. Mit dem Ende des Studentenlebens kommen einige Dinge auf einen zu. Vielleicht ein Auto, weitere Versicherungen, sonstige Kosten. Alles wird vielleicht etwas komplexer als es bisher als Student der Fall ist.

Ich habe vor einiger Zeit in einem Podcast einiges über die Methode des „Budgetierens“ gelernt. Als Softwareunterstützung wurde YNAB vorgestellt. YNAB steht für “You Need A Budget”.
Mir persönlich hat diese Software geholfen, einen Überblick über meine monatlichen Ausgaben zu bekommen. Davor wusste ich zwar wie viel ich ausgab, aber nicht für was - und konnte somit auch nicht immer sagen, wie sinnvoll das nun alles war.

Ich kann nur für mich und ein paar Bekannte sprechen, die ebenfalls diese Software nutzen. Es ist eine Methode, die sicher nicht jedem hilft. Dennoch ist es eine gute Methode, Herr über seine Ausgaben zu werden.

Warum ich gerade jetzt schreibe? YNAB hat vor einigen Tagen beschlossen, eine neue Lizenz zu kreieren. Damit kann man, solange man Student ist, immer für das aktuelle Kalenderjahr eine persönliche Lizenz kostenlos und ohne Folgekosten bekommen.
Link: http://www.youneedabudget.com/blog/2014/ynab-is-now-free-for-college-students/

Wer nach dem Jahr weiter dabei bleiben möchte und kein Student mehr ist benötigt 60$ (mit Ref-Code eines YNAB-Besitzers noch einmal 6$ Discount). 

Um euch einen guten Einblick in das ganze System zu geben empfehle ich die Episode 322 von “Bits und so”.
Link: http://www.bitsundso.de/bus322/481/
(Dauert ca 2h, kann man aber gut nebenher hören)

Das ist keine Werbung, an welcher ich etwas verdiene. Bits und so ist lediglich ein Podcast, von welchem ich seit Jahren ein Fan bin. YNAB ist eine Software die meinen Umgang mit Geld stark verändert hat. Zum Positiven.
Vielleicht hilft es ja jemandem von euch :)

Liebe Grüße,

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2Konzerte und hunderte Smartphones

Hallo meine lieben Leser,

ich war am Samstag auf einem Konzert von Schandmaul. Das Konzert war einfach klasse! Als Vorband kam Die Kammer, ein rein akustisches Kammerorchester. Schandmaul geht dann mehr in die Richtung Deutscher Folkrock. Dabei reizen mich persönlich die (zum Teil) sehr mittelalterlichen Instrumente. Das Konzert verlief problemlos, es wurde in die “alte Seemannskiste gegriffen” und daraus dann neben den neuen Hits auch einiges an altem Material gespielt. Am meisten hat mich überrascht, dass “Teufelsweib" das erste Lied von Schandmaul war.

 

Doch wie die Überschrift vermuten lässt, war ich noch auf einem weiteren Konzert. Ich war bei SDP. Bitte nicht mit der SPD verwechseln! SDP ist eine Gruppe, bestehend aus 2 Personen, welche eine Mischung aus quasi jedem Musikgenre auf die Bühne bringen. Das Hauptgenre ist dabei aber definitiv eher in der Richtung Rap zu finden.

Auch dieses Konzert war auf seine ganz eigene Art einfach unbeschreiblich. Doch was mir dort am Meisten aufgefallen war, ist die Gleichheit, welche doch zwischen einem Metal-Konzert, einem Folk-Rock-Konzert und einem Rap-Konzert besteht. Das Publikum verhält sich im Grunde immer gleich. Sie Hüpfen, sie singen mit und tanzen einfach zur Musik. Ich behaupte nach den verschiedenen Eindrücken nun sogar, dass wenn man ein Konzert aufnehmen würde und ein vom Takt passendes Stück aus einem anderen Genre darüber legen würde, wäre kein großer Unterschied erkennbar. Lediglich der Kleidungsstil der Fans kann dann noch den Ursprung verraten.

 Nun. Diese Erkenntnis hat mich überrascht. Ich dachte stets, dass ein Rap-Konzert doch sicher ganz anders ablaufen würde, als so ein Metal-Konzert aber das war wohl ein Irrtum.

Was sich aber (leider) im Laufe der letzten Jahre stark verändert hat, ist der Konsum des Publikums.

Meine ersten großen Konzerterfahrungen reichen zurück ins Jahr 2007. Dort war mal hier und da ein Foto oder eine Digicam. Smartphones und gute Kamerahandys gab es nicht. Die Leute haben das Konzert einfach so genossen. Und genau das vermisse ich! Ich vermisse die Leute, die einfach auf ein Konzert gehen um dieses zu erleben. Stattdessen sehe ich bei einem Konzert hunderte von Smartphones in die Höhe gereckt. Es werden Videos, Fotos und Panoramas gemacht. Dabei fallen mir gleich mehrere Dinge ein, auf welche ich eingehen möchte:

1) Die Schnappschuss-Fans

Es gibt genügend Leute, die mal für ein oder zwei Minuten das Smartphone in der Hand halten um geschwind einen guten Schnappschuss zu erzeugen. Zu dieser Kategorie zähle ich auch mich. Ein kleines Andenken ist mir immer lieb. Mehr brauche ich aber nicht.

2) Die Dauerfilmer

Es gibt überraschend viele Leute, welche ein komplettes Konzert mit ihrem Smartphone filmen. Mal von dem Rechtsverstoß abgesehen, kann mir diese Person doch nicht glaubhaft weiß machen, dass sie das Konzert genießen konnte. Ich mein wenn ich einen Live-Mitschnitt möchte, dann kaufe ich ihn mir. Gibt es ja mittlerweile immer häufiger. Aber in einer vergleichsweiße schlechten Videoqualität, komplett verwackelt und dafür den vollen Eintrittspreis zahlen? Den Sinn dieses Handelns bleibt mir verschlossen. Sollte jemand die Gründe kennen, so freue ich mich über eine Aufklärung.

3) Die Techniknoobs

Das mag vielleicht hart klingen, aber es ist schon unglaublich dämlich. Menschen die das halbe Konzert damit verbringen, einen einzigen schönen Schnappschuss zu bekommen, es aber auf Grund ihrer Unfähigkeit das Smartphone zu bedienen schlichtweg nicht auf die Reihe bekommen. Da Frage ich mich, ob die das neue Gerät erst an diesem Tag bekommen haben, oder noch nicht die Zeit hatten sich minimal Gedanken über ihr Vorhaben zu machen.

Zur Veranschaulichung: Eine Person wunderte sich, warum die Bilder nichts werden. Da das Smartphone wohl (auf Grund des eingeschalteten Blitzes) die Belichtung veränderte, konnte das auch nichts werden. Aber das ein Blitz des Smartphones nichts gegen die Bühnenbeleuchtung anhaben kann, ist ja auch nicht so schwer zu erraten oder?

Ein anderer Zuschauer verzweifelte mit seinem iPhone. Er wollte ein Panorama machen und hielt das Handy im Querformat. Das iPhone macht ein Panorama aber nur im Hochformat, damit man mehr auf das Bild bekommt. Das wird aber sogar als Meldung angezeigt, wenn man es im Querformat hält. Nachdem man sich die Sprache auf dem Smartphone einstellen kann, und die Person nebenher häufig in einer Messaging-App war, gehe ich davon aus, dass sie den entsprechenden Hinweis sicher verstanden hätte.

Auf die üblichen Probleme wie “ich haue so arg auf den Auslöser (also das Display), dass das ganze Bild sicher verwackelt” muss und will ich nicht weiter eingehen.

Liebe Leute. Genießt das Konzert. Wenn ihr Schnappschüsse machen wollt, beschäftigt euch im Vorfeld damit, wie es geht und wenn ihr ein Video braucht, kauft euch die Live-Aufnahme auf DVD.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn in Zukunft wieder weniger Smartphones auf die Bühne gerichtet werden und einfach wieder kräftig mitgefeiert und gesungen wird.

Euer Jalouxx

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Blockstöckchen und eine “Wiedergeburt”

Hallo Freunde,

ich habe von einer Kommilitonin (http://mrsminirobot.de/blogstoeckchen/) ein Blogstöckchen erhalten.

Mein erster Gedanke dabei war schlichtweg “Wie? Ich hab noch einen Blog?”

Nun gut. Scheinbar bezahle ich die Domain noch, tumblr gibt es auch noch und ich bin auch noch im Web vorhanden. Also sollte dem Blogstöckchen ja nichts mehr im Wege stehen. Vielleicht hilft dieses Blogstöckchen auch einfach, diesen Blog wieder zu beleben. Ein wenig mehr Einblick zu geben in aktuelle Projekte, mein Leben im 6. Semester und was ich sonst noch so finden kann.

Die Fragen:

- Was ist dein Lieblingskuchen?

Früher war Kuchen für mich einfach Kuchen. Nicht im negativen Sinne, sondern einfach “Hauptsache Kuchen”. Mittlerweile schwanke ich zwischen einem russischen Zupfkuchen und einem Traubenkuchen.

- Wenn du jetzt gerade einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Ein paar Tage Entspannung, ohne die dadurch fehlende Zeit spüren zu müssen.

- Erzähle von deiner letzten Reise ins Ausland!

Sofern man Bayern nicht als Ausland betrachtet, war meine letzte Reise ein Sommerurlaub im Juni 2013 in die Türkei. Die Zeit mit meiner Partnerin war wundervoll und der Urlaub für dieses Jahr ist schon gebucht :)

Ich empfehle jedem von euch, mindestens einmal im Jahr sich eine Woche Auszeit zu gönnen. Eine Reise in eine andere Stadt oder gar ein anderes Land kann gut tun um die Beziehung zum Partner zu stärken und das Tagesgeschäft hinter sich zu lassen.

- Was ist die Eigenschaft an einem Menschen, die du am meisten schätzt?

Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig. Denn Ehrlichkeit beinhaltet so viel mehr als nur die Wahrheit. Wer ehrlich ist, ist in der Regel auch aufrichtig und vertraut seinem Gegenüber.

- Zeig uns den Blick aus deinem Fenster!

Derzeit nicht möglich, da ich diesen Artikel außerhalb meiner 4 Wände erstelle. Bild wird hoffentlich bald nachgereicht.

- Was sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen?

Jeden Morgen die Chance zu sehen, dass es ein guter Tag werden kann.

- Schokolade oder Gummibärchen? Und wieso?

Die bessere Frage wäre doch: Warum “oder”?

- Machst du Sport? Wenn ja, welchen?

Meine Wohnung ist im 5. Stock. Natürlich mache ich Sport. Jeden Tag mindestens 3x über 100 Stufen runter und wieder hoch.

Zusätzlich gehe ich noch wöchentlich zum Tanzen im Tanzsportzentrum Feuerbach. Weiteren Sport mache ich derzeit nicht. Ich bewege mich lieber etwas gemütlicher und dafür länger. Dank meiner Jahreskarte für die Wilhelma sind mehrstündige Spaziergänge schön abwechslungsreich. 

- Wie schaut deine Traumwohnung aus?

Eine Traumwohnung habe ich nicht. Ich mag den Mix aus Moderene und Altertum. Ein altes Haus mit futuristischer Innenausstattung wäre zum Beispiel eine wundervolle Kombination. Wichtiger ist mir, nicht allein zu wohnen. Ich habe 1 Jahr allein gewohnt und es war sehr einsam.

So nun habe ich meine Pflicht des Blogstöckchens erfüllt.

Weiterreichen werde ich es nicht. Ich war noch nie ein Freund von Kettenmails oder etwas in dieser Richtung. Ein Schneeballsystem, welches in sich einfach nie zum erliegen kommt. Ich hoffe ihr respektiert diese Entscheidung, so wie ich die der Versender respektiere.

Liebe Grüße

Euer @Jalouxx

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Worte, Gedanken, Leben

Guten Abend liebe Leser,

heute möchte ich selbst zu später Stunde noch etwas schreiben. Ich schreibe, wie schon einmal an anderer Stelle erwähnt, gerne um mich selbst ein wenig zu beruhigen. Als Gedankenspielplatz.

Nun zunächst einmal war ich neulich mit ein paar Freunden beim Poetry Slam. Wer das nicht kennt darf an dieser Stelle erst einmal kurz Google, Youtube oder Wikipedia bemühen.
Nachdem nun hoffentlich jeder weiß worum es geht, kann sich sicher vorstellen, dass so ein Abend mit Poetry Slam einen zum Nachdenken anregen. Es gab so viele Verschiedenes. Von wundervollen und belustigenden Geschichten bis hin zu tiefgreifenden Erzählungen und Gesellschaftskritik war einfach alles vertreten.

Das führte unweigerlich dazu, dass ich anfing nachzudenken. Nachzudenken über unsere Gesellschaft. Nachzudenken wie mächtig Worte sein können. Nachzudenken wie mächtig unsere Gedanken sind. Und wenn ich mal so tief in der Materie versunken bin, lässt mich das Thema auch nicht mehr los.
Also möchte ich darüber reden oder schreiben. Ich möchte mit meinen Lesern gemeinsam darüber nachdenken, wie stark Gedanken unser Leben beeinflussen können.

Doch fangen wir erst einmal mit dem Subsystem eines Gedanken an. Ein Gedanke besteht aus Wörtern. Naja okay eigentlich bestehen unsere Gedanken aus Bildern in unserem Kopf aber irgendwie denken wir dennoch immer wieder an verschiedene Dialoge oder manchmal einfach in inneren Monologen. Also bleiben wir bei den einzelnen Worten.
Ein Wort. Es besteht aus mehreren Buchstaben und ist oft vieldeutig. Als Beispiel hierfür könnte ich das Wort “Verbindung” wählen. Ist es nun die Verbindung zweier Menschen? Ein LAN-Kabel? Ein Kettenglied?
Wir sehen also, dass Worte vielfach gedeutet werden können. Dadurch entsteht ein Gedankenmeer in unserem Kopf und wir versuchen das herauszufiltern was für uns relevant erscheint. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich froh bin ein Gehirn zu haben, welches diese Selektion automatisch macht. Ich muss mir keine Gedanken über irgendwelche Algorithmen machen. Keine Sorgen, ich könnte mit den Gedanken überfordert sein.
Dennoch sollte ich nicht vergessen, wie mächtig Worte sein können. Wenn ich also schon selbst viel Interpretationsspielraum in einem Wort sehe, wird es mein Gegenüber sicher nicht leichter haben.
Aber wie so oft schweife ich ab. Denn es geht mir doch gar nicht so um den Dialog. Nicht um den gesprochenen zumindest. Um den inneren Dialog mit einer gedachten Gegenperson also sinnvoll bestreiten zu können wäre es sicher hilfreich sich darüber im klaren zu sein, dass es immer Interpretationsspielräume gibt. Doch aus diesem Grund seine Gedanken nicht zu teilen ist viel gefährlicher als eine Fehlinterpretation zu riskieren.
Wer seine Gedanken nicht teilt. Wer sich selbst nur verschließt. Wer einfach eine Mauer um die eigenen Gedanken und Worte baut, der verpasst meiner Meinung nach das Leben.
Das Leben “lebt” von Kommunikation. Wir Menschen sind kommunikative Wesen. Aus diesem Grund schreiben, telefonieren und chatten wir den ganzen Tag mit irgendwem über irgendwas.
Doch wie wenig ernste Gedanken werden dabei geteilt? Wie viele Sorgen bleiben unausgesprochen? Wie viele gedachte Dialoge für immer ungeschehen? Ich kenne keine Zahlen aber ich vermute es sind verdammt viele.
Dies ist mein Aufruf an meine Leser. An euch da vor dem Bildschirm. Bitte beginnt zu reden, zu teilen und eure Gedanken zu verbreiten. Natürlich produzieren wir dabei regelmäßig einfach nur Müll aber wir versuchen uns der Welt zu öffnen. Verschließt euch nicht. Verheimlicht nichts. Redet mit euren Freunden über eure Probleme. Über eure Sorgen. Über eure Gedanken. Redet und nutzt die Worte um eure Gedanken in Leben zu verwandeln. Versucht es einfach mal aus. Ich bin mir sicher, dass es gar nicht so schwer ist wie es zu Anfangs scheint.

Ich würde mich freuen, wenn sich jemand dazu bereiterklären würde, die Kommentarfunktion mit ein paar Gedanken zu diesem Text zu bestücken.

In diesem Sinne gute Nacht und schöne Gedanken,

@Jalouxx

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Für Dich bin ich immer noch Sie

Hallo liebe Leser. Ich entschuldige mich für die lange Abwesenheit und hoffe, dass ich Sie nicht alle verloren habe.

Mein Anliegen ist dieses Mal eine Kritik an unserer Gesellschaft. Es geht um das “Sie”, das “Du” und das “respektvolle Du”.

Nun wer kennt es nicht? Ein neuer Umzug und man braucht also Schrank, Schreibtisch, Lampe und viele weitere mehr oder weniger nützliche Dinge. Dann geht man als Student meist zu IKEA. Kaum habe ich den Laden betreten, duzt mich jedes Schild, jeder Mitarbeiter, einfach jeder Mensch in diesem Laden. Zunächst dachte ich ja, dass es an meinem Alter liegen könnte. Aber vollkommen verkehrt. Denn auch der Opa an der Kasse neben mir wird geduzt - von einer Kassiererin Anfang 30. An dieser Stelle überlegte ich, ob der Opa das nur über sich ergehen lies, weil es ja eine junge und hübsche Dame war. Bei einem jungen Kollegen hätte der alte Herr vermutlich etwas anders reagiert.
Doch ich schweife ab. Ich habe mich also meinem Schicksal gefügt, meine neuen Möbel gekauft und mit relativem Erfolg schnell aufgebaut.

Nach einigen Wochen war der IKEA Einkauf und das überall herumfliegende “Du” schon fast vergessen, als ich mit meinem iPhone einen Termin im Apple Store hatte. Denn plötzlich fühlte ich mich wieder wie bei dem vorher erwähnten Möbelhaus. Wieder war da ein “Du”. Wieder dachte ich, es könnte ja an meinem Alter liegen. Wieder dachte ich, dass sie das bei dem Opa nebenan sicher nicht machen. Doch wieder habe ich mich getäuscht. Es war zwar eine Oma aber dafür auch ein junger Mitarbeiter und somit ist dieses Szenario ziemlich analog zum Ersten.

Die Zeit verstreicht weiter, mein iPhone ist aus unerklärlichen Gründen doch nicht mehr defekt und eigentlich ist alles gut. Alles ist wirklich angenehm. Kein provokantes “Du” von irgendwelchen Fremden, keine Shoppingstress sondern einfach nur Ruhe und mein Frühstück. Alles ist also gut… Nein alles wäre gut. Es wäre einfach gut, wenn da nicht diese Milchpackung wäre auf welcher steht “Du hast es in der Hand”. Hallo? Von fremden Menschen geduzt zu werden ist ja schon ein wenig Suspekt aber von einer Milchpackung? Wenn mich dieses “Du” doch so schon immer etwas stört, wie kann man es mir dann auch noch vor dem Frühstück antun?

Was sich diese Gesellschaft erlaubt finde ich einfach eine Frechheit. Ich möchte weder von meinem Elektronik-Händler, Möbelhaus oder meiner Milchpackung geduzt werden. Ich kenne Sie nicht und möchte das also auch nicht! Es sind Dienstleistungen. Ich gebe Geld und erwarte Leistung. Was ich nicht erwarte ist ein provokantes “Du”.

Denn wenn man mal überlegt wie oft man doch sogar in Kaufhäusern beim Kauf einer Hose von den Verkäufern geduzt wird frage ich mich einfach, wer ihnen das denn erlaubt hat. Ich bin ein erwachsener Mensch. Ich duze Freunde und vielleicht auch noch den Wirt meiner Stammkneipe. Ich arbeite bei einem großen amerikanischen Konzern, bei welchem das Du sehr schnell eingeführt wird. Das stört mich nicht einmal. Denn dort wird ein respektvolles Du geführt und keiner der Mitarbeiter duzt den Anderen sofort bzw. ungefragt. Es wird eigentlich immer erst höflich gesiezt bis der Ältere oder Ranghöhere das Du anbietet.

Dadurch bleibt dort ein gewisser Respekt. Ein Respekt der mir in unserer Gesellschaft fehlt. Ein Respekt, welcher durch dieses provokante Du einfach vertrieben wird. Ich möchte mir selbst raussuchen wen ich wann und warum duze.

Vielleicht sehe ich das zu verklemmt. Vielleicht bin ich der einzige, den so etwas wirklich stört. Aber ich erwarte einen gewissen Grundrespekt und möchte von meinen Dienstleistern nicht automatisch geduzt werden.

Zum Abschluss möchte ich noch eine Tip mit auf den Weg geben:
Wenn ich in einem Modegeschäft stehe und dort eine ältere Verkäuferin mich mit den Worten “Kann ich Dir helfen” begrüßt, antworte ich nur noch “Nein, DU kannst mir nicht helfen”. Es ist wirklich faszinierend. Von Grinsen über irritierte Blicke bis hin zu blanker Abneigung habe ich dadurch schon alles erlebt. Aber Sie, liebe Leserschaft, können es ja auch einmal versuchen, wenn ich oder jemand Anders Sie wieder ungefragt mit einem Du begrüßt.

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Worte, Gefühle, Emotionen und was die Liebe damit zu tun hat

Hallo Liebe Leser,

eigentlich sind auch gleich noch zwei weitere Blogeinträge nahezu fertig. Doch irgendwie lebt in mir gerade die Prokrastination und daher kommen die erst in kürze online.
Nachdem ich euch jedoch nun diese Infos gegeben habe, kann ich ja mit dem eigentlichen Thema loslegen. Dieses sollte recht gut von der Hand gehen, da ich mittlerweile auf einem Logitech Ultrathin Keyboard für mein iPad tippe und somit auch das Schreiben im Zug sehr angenehm ist.
Doch lange Rede gar kein Sinn, werde ich nun weiter wahllos Wörter verteilen. Denn damit möchte ich Anfangen. Worte…

Worte sind unglaublich wichtig. Worte sind eines unserer wichtigsten, wenn nicht das wichtigste Kommunikationsmedium. Wir kommunizieren jeden Tag mehrere Stunden mit den unterschiedlichsten Menschen. Jeder Mensch nimmt diese Kommunikation anders wahr. Denn der Eine versteht vielleicht nicht jedes Wort, da er nicht die selbe Muttersprache hat oder nicht alle Fachbegriffe bekannt sind. Ein Anderer kann sich hingegen langweilen, da es sich einfach nicht um sein Interessengebiet handelt, ihm die Sprache zu einfach gehalten ist etc.
Worte sind und bleiben wertvoll. Worte sind eine geniale Möglichkeit etwas auszudrücken. Worte werden (auch unter Beachtung des vorherigen Abschnitts) meist verstanden. Sie können einmalig gesagt werden, niedergeschrieben werden oder sonst irgendwie für die Ewigkeit aufgezeichnet sein.
Doch viel wichtiger als die ausgesprochenen Worte, welche sicherlich Gefühle und Emotionen berühren sind die unausgesprochenen Dinge. Denn diese lassen Spiel für eigene Interpretationen. Diese wirken viel stärker auf die Gefühle und Emotionen des Empfängers.
Man sagt immer, dass ein Blick oder auch ein Kuss mehr als tausend Worte sagt. Doch ist das wirklich so? Ich meine 1000 Worte. Das ist ziemlich viel. Dieser Eintag hat bisher noch keine 1000 Worte und sagt doch sicher mehr als ich in einen Blick oder einen Kuss packen kann. Ich meine damit nicht, dass ein Kuss keine “Magie” enthält. Ich meine auch nicht, dass ich in Worte das fassen kann, was ich mit einem Kuss ausdrücken möchte. Und dennoch ist ein Wort manchmal einfach wichtig.
Denn alles Andere kann uns Menschen in ein Gefühlschaos voller wirrer Emotionen setzen. Man spricht dann auch oft von “verliebt sein” oder von “liebe” im Allgemeinen. Doch ist Liebe wirklich nur ein Resultat geistiger Verwirrung?
Kann das das Geheimnis der Liebe sein?
Ich glaube die Liebe ist weit mehr als nur eine Verwirrung des Geistes. Und doch würden tausende von Worte nicht ausreichen, um die Liebe zu beschreiben.
Meine Meinung ist, dass wir ein Mittelweg finden müssen. Wir Menschen reden und kommunizieren, können damit aber nicht zeigen, wie sehr wir jemanden Lieben. Wir Menschen küssen uns und können damit dennoch nicht alles ausdrücken was wir dem Anderen mitteilen möchten.
Das hat zur Folge, dass wir herausfinden müssen, wie wir mit unserer Umwelt so kommunizieren und auf die Gefühle und Emotionen der Anderen Rücksicht nehmen, dass niemand in einer einzigen geistigen Verwirrung hängt.

Ich hoffe ich habe euch mit diesem Text nicht zu sehr verwirrt und ihr erkennt eine feine Linie meiner Kernintuition. Denn das ganze Thema ist zu komplex, als dass ich es wirklich nur mit Worten fassen kann.

Liebe Grüße
@jalouxx

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Das Leben im Umbruch

Aktuell habe ich ein sehr interessantes Gefühl. Ich würde behaupten mein Leben befindet sich derzeit in einem Umbruch. Doch nicht nur ich empfinde derartiges. Auch Freunde und Bekannte haben ähnliche Gedanken geäußert.

Zunächst einmal möchte ich auf die verschiedenen Dinge eingehen, welche diesen Wandel beschreiben. Danach versuche ich zu ergründen warum das ausgerechnet jetzt geschieht.

Nun in meinem Fall passiert zumindest das Meiste auf rein mentaler Ebene. Ich beginne die Welt auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und fange an mir Gedanken zu machen die mich bisher nie gestört hatten.
Ein paar Beispiele wären:
Ordnung: Früher hat es mich nicht gestört, wenn mein eigenes Zimmer in einer Art Chaos versinkt. Seit wenigen Tagen ist es zumindest in meiner Wohnung so, dass ich Ordnung benötige. Ich brauche sie um eine Struktur in meinem Leben zu haben. Daher räume ich auch gerade jeden Abend ein wenig auf, strukturier meine Unterlagen neu, etc.
Struktur: nun wie gerade schon erwähnt brauche ich Struktur. Ich rege mich auf, wenn mein Tag nicht geplant ist. Denn sobald ich “in den Tag lebe” kann ich den Tag als ineffizienten Gammeltag abstempeln. Ohne eine ordentliche Struktur in meinen Aufgaben verzettle ich mich nur. Ich komme mit meinen Aufgaben nicht rum, meine ToDo-Liste wird immer länger und irgendwann breche ich unter dieser Last zusammen. Daher gibt es nun eine klare strukturierte Linie in meinem Leben.
Ziele: ohne ein klares Ziel vor Augen ist das Leben um einiges schwerer. Wer nicht weiß wohin er will, kann sich auch nicht darauf vorbereiten. Wer jedoch ein Ziel hat kann genau darauf zusteuern.

Das ist nur eine kleine Auswahl. Doch es geht auch noch um etwas ganz Anderes: Es geht um Verantwortung. Ich bin an einem Punkt in meinem Leben an welchem ich Verantwortung übernehmen muss. Es geht nicht anders! Ich muss mich gewissen Dingen stellen, selbstständig Aufgaben erfüllen und ganz wichtig(!) bei Nichterfüllung mit den Konsequenzen leben!
Das ist das was mein Leben zum Umbruch bringt. Doch eigentlich klärt das noch nicht woher das alles kommt und wieso gerade jetzt. Doch wer mich kennt, erwartet sicher schon eine (absurde) Theorie ;)

Da ich euch nicht enttäuschen möchte kommt diese nun. Ich hab gestern einer Freundin gesagt, dass der Umbruch was mit der Zeit des Wandels und mit dem Sommer zu tun hat. Lasst uns das Pferd von hinten aufzäumen und mit dem Sommer beginnen.
Der Sommer ist eine wichtige und entscheidende Zeit in dem Leben junger Leute! Denn unsere Gesellschaft hat den Sommer als Wandel definiert. Wir haben im (spät)Sommer unseren Schulwechsel/Ausbildungsbeginn/Studiumsbeginn/etc.
Dadurch hat die Gesellschaft beschlossen, dass diese Zeit (wenige Monate vor diesen Wechseln) eine Zeit des Wandels wird. Wir beginnen uns Gedanken zu machen. Gedanken wie zum Beispiel “wie wird die Ausbildung?”, “ist das der richtige Weg den ich da einschlage?”, “was soll ich später tun?” oder  ”will ich das die nächsten 40 Jahre machen?” sind keine Seltenheit. 
Dadurch beginnen wir nachzudenken. Das ist der Anfang der diese Zeit wieder zur Zeit des Wandels macht. Doch genau so offensichtlich wie dieser Anfang ist, genau so schwer ist es den zweiten, und meiner Meinung nach wichtigeren, Part zu erkennen. Befindet sich ein Mensch in einer Umbruchphase so wirkt er unterbewusst auf sein Umfeld. Wenn sich dann einer aus dem Umfeld davon “anstecken lässt”, weil er oder sie auch in einer ähnlichen Situation ist, so wird der Effekt auf das restliche Umfeld wieder verstärkt und das gibt eine Kettenreaktion. Dadurch kann es sein, dass viele Leute aus einem Freundeskreis in einem Zustand kurz vor diesem Umbruch sind und sobald bei einem der Stein ins Rollen kommt ein ganzer Kreis von Menschen mitrollt.

Nun ich habe euch von einem Umbruch erzählt. Von einer Erfahrung aus meinem eigenen Leben. Diese Erfahrung ist noch nicht abgeschlossen. Vielleicht werdet ihr noch mehr von mir darüber lesen. Das kommt darauf an, ob ich es als spannend erachte oder nicht.
Die einzige wirkliche Ungewissheit ist lediglich, ob dieser Umbruch in die richtige Richtung geht und wie viele aktuelle Freunde man bei so einem Umbruch verliert bzw neue dazugewinnt.

Liebe Grüße
@jalouxx

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Die Sache mit dem Geld

Geld. Jeder kennt es. Jeder hat eine variable Menge davon und jeder Mensch ist darauf in gewisser Hinsicht angewiesen.

Nun bevor ich das eigentliche Thema anschneide möchte ich noch einmal kurz erläutern wieso es Geld gibt und wofür wir es brauchen.

Der Mensch hat schon vor mehren Tausend Jahren damit begonnen Dinge zu tauschen. Dies ist ein notwendiger Prozess, da wir nicht alles was wir selbst produzieren können.

Der Tausch war eigentlich immer recht einfach. Ich gebe eine Menge X eines Produkts (z.B. Getreide) und bekomme dafür von einem Schmied eine Sense, oder ein Ledergewand vom Gerber.

Doch der Tauschhandel hat seine Probleme. Denn ein Viehhändler kann nicht einfach so ein paar Äpfel bei einem Händler bekommen indem er eine Zehntel Kuh eintauscht. Das hat die Sache so komplex gemacht, dass man irgendwann auf Goldmünzen umgestiegen ist. Dies war eine der ersten Währungen und somit die Entstehung von Geld.

Mit Geld wollen wir den Warenwert (Material, Arbeitszeit, etc) festlegen. Somit konnten auch Viehhändler recht einfach ein paar Äpfel kaufen.

Mit zunehmender Entwicklung der Zivilisation entwickelten sich in den einzelnen Staaten eigene Währungssysteme. Die Regierung hat ein großes Interesse das Währungssystem eines Landes zu betreuen. Denn in der Regel sollte die festgelegte Geldmenge eines Währungssystems nicht weiter wachsen. Würde man dies an ein privates Unternehmen abgeben ist die Wahrscheinlichkeit zumindest in der Theorie deutlich höher, dass die Geldmenge kontinuierlich rapide steigt und wir somit eine starke Inflation bekommen würden.

Nun doch eigentlich wollte ich doch gar nicht so weit ausholen. Ich hoffe ihr könnt mir das noch einmal verzeihen, dass ich euch so viel Geld koste. Denn Zeit ist nun einmal Geld.

Und Geld brauchen wir alle. Wir benötigen es um Essen zu kaufen, neue Kleidung zu erwerben, etc.

Dafür ist Geld unverzichtbar. Es gibt Menschen die haben mehr Geld und Menschen die haben eher weniger Geld. Wobei ich an dieser Stelle schon wieder ausholen könnte und darüber schreiben könnte was nun “viel” und was “wenig” ist. Denn auch das hängt von vielen Faktoren wie Wohnort etc ab.

Geld ist eine schöne Sache, sofern man es hat. Man sollte jedoch nie das Geld in den Vordergrund bewegen. Das Ziel eines jeden Menschen sollte nicht der unglaubliche Reichtum sein. Es soll zu einem angenehmen Leben reichen.

Für mich ist das wichtigste nicht das Geld. Das wichtigste ist ein gesundes und erfülltes Leben. Eine wundervolle Beziehung führen und seine Träume im Berufsfeld zu erreichen.

Don’t think about the money, think about the love in your life!

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Zeit, Zeitmanagement und die Dummheit der Menschheit

Hallo liebe Leser,

im Grunde ist doch die Überschrift schon ein komplettes Abstract des ganzen Beitrags und dieser dadurch überflüssig. Dennoch nehme ich mir die Zeit das zu schreiben. Warum ich das tue wird vielleicht am Ende klarer.

Nun zunächst einmal die Zeit. Zeit ist die vermutlich teuerste Währung die wir Menschen uns haben einfallen lassen. Denn Zeit kann man nicht zurückbekommen, leihen oder stehlen. Zeit ist eine immer weiter schwindende Sache. Wir verkaufen unsere Zeit im Sinne von Arbeitszeit. Wir investieren Zeit und bekommen Geld. Wodurch wir wieder Dinge kaufen können, welche von Anderen in ihrer Zeit erstellt worden sind. Also könnte man sagen Zeit und Geld hängen stark miteinander zusammen.

Ich habe viele Jahre Jugendarbeit geleistet und dort Jugendlichen in einer Jugendleiterausbildung auch Dinge über Zeitmanagement erzählt und versucht ihnen ein Gefühl für Zeit mit auf den Weg zu geben.

Dort hatte ich in der Regel das Thema mit einer Geschichte begonnen, welche ich selbst mal von einer Freundin gehört habe. Dort ging es in erster Linie darum, dass man 86400€ hat. Jeden Tag aufs neue. Nicht ausgegebenes Geld konnte nicht in den nächsten Tag übernommen werden und die Kids sollten sich mal überlegen was sie denn mit so viel Geld machen würden. Wenn sie das jeden Tag aufs neue bis zum Ende ihres Lebens bekommen würden.

Es sind so banale Dinge wie “eine Playstation kaufen” gefallen, aber auch Haus, Familie, Auto, Urlaub waren auf der Liste. Bedürftigen helfen war eher sehr spät an der Reihe. Obwohl sie doch wussten, dass es am nächsten Tag wieder so viel Geld geben würde. Aber das ist ein anderes gesellschaftliches Problem, auf welches man mal separat eingehen kann.

Das interessante an der ganzen Geschichte war jedes Jahr wieder die Reaktion, wenn man den 14 Jährigen sagt, dass jeder Tag 86400 Sekunden hat.

Keine mehr und keine weniger. Wenn ein neuer Tag beginnt kann man nichts von gestern nachholen. Diese zeit hat man nicht. Die Zeit ist vertan. Verspielt. Das sollte man sich jeden Tag klar machen! Jeder Tag ist nur einmal erlebbar. Mach das Beste aus dem Tag und vergeude ihn nicht.

Ich möchte damit nicht sagen, dass du jeden Tag 15h Arbeiten, 2h Für Essen und Körperpflege und 7h für Schlaf aufbringen sollst. Das wäre nicht zielführend. Ich meine nur, dass wir Menschen generell erst einmal ein sehr dummes Geschöpf sind. Wir suchen uns immer das aus was Spaß macht, nicht das was getan werden muss.  Diese Priorisierung zu kontrollieren erfordert einen starken Willen und von Haus aus gehen wir lieber den einfachen Weg!

Ich habe eine ToDo-Liste mit einer großen Menge von Dingen, welche in nächster Zeit erledigt werden müssen. Fest für Heute steht folgendes an:

Nachbereitung und Übung Mathe (mind 3h), Duschen, Küche spülen,putzen,etc (45min), Bloggen

Hinzu können noch Dinge von meiner allgemeinen Liste kommen, welche auch irgendwann abgearbeitet werden müssen.

Doch da ich nach der Vorlesung nicht mit Mathe anfangen wollte habe ich nun einfach das Bloggen an den Anfang gestellt. Das hat etwas von Prokrastination. Wir  Menschen schieben gerne auf und machen lieber das was Spaß verspricht und nicht, das was wichtig für die Zukunft ist.

Doch das schlimmste ist das “in den Tag hinein leben”! Überlegt mal wie viel Zeit ihr auf Facebook, Twitter, reddit, 9Gag, usw so pro Woche kaputt macht, weil das ja viel bequemer ist als sich hinzusetzen und zu lernen oder zu arbeiten.

Da mich aber all dies nicht weiterbringen wird werde ich nun diesen Blogbeitrag beenden, mir bei diesen sommerlichen Temperaturen einen Tee aufsetzen und danach mit Mathe anfangen.

Wie ist es denn so bei euch mit dem Zeitmanagement?

liebe Grüße

@jalouxx

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"Deine Person"

Mit “deine Person” meine ich nicht dich als Person. Ich meine weder dich im körperlichen noch dich im charaktertechnischen Sinne. Was ich mein ist deine Person in dem Sinne, dass es eine Person geben sollte der du alles anvertrauen kannst.

Eine Person mit der du immer reden kannst, auf deren Meinung du sehr viel Wert legst. Einfach eben “deine Person”.

Nun ob ihr so eine Person habt müsst ihr selbst herausfinden. Ich selbst hatte vielleicht mal dieses Glück. Aktuell bin ich mir nicht sicher, ob es diese eine Person in ihrer hervorgehobenen Position überhaupt noch gibt. Ich habe mehrere mir sehr wichtige Personen, Freunde, Verwandte auf deren Meinung ich sehr viel Wert lege. Doch eine bestimmte Person deren Meinung in wirklich JEDER Frage über die aller Anderer gestellt wird gibt es nicht mehr.

Diese Erkenntnis habe ich Gestern erfahren. Denn dort ging es in einer Serie um genau eine solche Person. Ich habe keine mehr. Ob man so eine Person wirklich braucht ist für mich immer noch eine sehr große Frage.

Es ist gut so wie es ist. Ich habe viele Leute die mir wichtig sind, einige die mir mal wichtig waren und welche, die es nie sein werden. Und dennoch finde ich diese Ausgangslage besser als alles Andere was ich bisher hatte.

Und dafür möchte ich DANKE sagen. Nicht Danke an eine bestimmte Person. Danke an ein paar echt gute Freunde! Und danke an meine Liebste! Danke, dass du immer da bist! Danke, dass ihr alle zusammen meine Person seid!

Habt ihr auch eine Person?

liebe Grüße und viel Erfolg beim Nachdenken

@jalouxx

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Muttertag, Familie und Wertschätzung

Ja hallo liebe Leser,

heute ist Muttertag. So nennen wir diesen Sonntag. Doch bevor ich die verschiedenen Reaktionen auf diesen Tag darlege möchte ich zunächst einmal mit der Historie anfangen…

Nun eine Art Muttertag gab es schon in abgewandelter Art im alten Griechenland und bei den Römern. Dort wurden Gottheiten gefeiert und geehrt. Im Jahre 1905 wurde der Tag von einer Amerikanerin (Anna Jarvis) ins leben gerufen, nachdem ihr Mutter gestorben war. Ziel der Aktion ist das ehren der eigenen Mutter zu Lebzeiten. In Deutschland gab es den Muttertag erstmals 1922.

Damit ist also auch schon einmal der Mythos aus der Welt geschafft, der Muttertag sei von der Blumenindustrie ins Leben gerufen worden. Mehr zu dem Thema findet ihr schnell auf Google oder hier zusammengefasst.

Doch den ganzen Tag lese ich schon unterschiedliche Meinungen, Aussagen und Ansichten bezüglich des Muttertags. Eine Auswahl möchte ich hier sinngemäß zitieren:

Ich brauche keinen besonderen Tag um meiner Mutter zu zeigen, dass ich sie liebe.

Da kauft man der Mutter vom letzten Geld einen Blumenstrauß und sie schmeißt ihn in den Müll und schlägt mich.

Ich kann meine Mutter heute leider nicht sehen, bin aber in Gedanken bei ihr.

Bei der Frau weist du eh nicht was sie will und egal was ich mach es ist falsch.

Ich wünsche mir, dass mein Kind mit kleinen Tapsefüßchen die Treppe hochkommt, einen selbst gepflückten Blumenstrauß bringt und sagt »Liebe Mama glaube mir, wenn ich groß bin helf’ ich dir« So habe ich das bei meiner Mama auch gemacht.

Ich könnte die Liste noch ewig weiter führen… Doch was mir viel wichtiger ist:

Die Ansichten sind so unterschiedlich wie alles was damit zusammen hängt. Wird man von seiner Familie wert geschätzt? Kommt man mit seiner Familie - welche man sich ja nicht aussuchen darf - gut aus? Sieht man die Familie oft? Hat man selbst schon eine eigene Familie?

So viele Faktoren die dort wirken. Es gibt keine allgemein gültige Lösung ob man nun seine Mutter an diesem Tag besonders behandel sollte oder nicht. Jedes Schicksal und jede Familie ist anders. Dennoch denkt immer daran, dass diese Mutter euch 9 Monate ausgetragen hat und für immer eure Mutter sein wird. Also vielleicht auch mal wenn man streit hat an diesem oder einem ganz anderen Tag über den eigenen Schatten springen und mal Danke sagen. Danke für die gewechselten Windeln, danke für das erste Fahrrad, danke für so vieles.

Ich hoffe so mit euch, dass ihr mit eurer Mutter nicht zu verbittert seid um wenigstens dieses eine Mal im Jahr danke zu sagen.

Liebe Grüße

@jalouxx

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Echte Freundschaft…

…ist gar nicht so selten, wie man immer denkt!

Es gibt genügend Menschen, die einen enttäuschen, verletzen oder sonst irgendwie negative Empfindungen bei einem auslösen. Doch über diese Menschen schreibe ich einfach viel viel viel zu oft. Und nein da war keines dieser “viel” zu viel!

Man könnte mich als alter Motzer abstempeln. Manch einer sagt auch ich wäre nie zufrieden! Doch das stimmt nicht. Ich bin sau zufrieden mit meinem Leben. Denn neben einem Job der Spaß macht, kann ich auch voller stolz sagen, dass mein privates Leben nicht besser laufen könnte.

Ich habe einen wundervollen Menschen an meiner Seite. Jede Minute mit Ihr ist einfach super! Doch nicht nur sie trägt dazu bei, dass alles so unbeschwert in letzter Zeit läuft.

Dafür möchte ich nämlich meinen Freunden danken. Es gibt doch eine nicht unbeachtliche Menge, die ich als wahre Freunde bezeichnen würde. Denn bei denen ist es egal, wenn du dich Monate oder Jahre nicht meldest. Auch die haben nicht immer Zeit. Aber wenn man dann mal Zeit für einander findet, fühlt es sich so unglaublich spitze und vertraut an.

Das sind Leute mit denen man über alles reden kann. Leute die immer für einen da sind und Leute, für die ich mein letztes Hemd geben würde!

Danke, dass ihr da seid! Danke, dass ihr aus meinem Leben das macht, was es ist.

Einige davon waren Gestern (01.05.2012) mit mir unterwegs. Es war einfach mal wieder cool mit euch. Wir haben einen Bollerwagen mit ein paar alkohol(freien/haltigen) Getränken bestückt und sind losgezogen. Über Feld- und Waldwege bis zu einem Biergarten (der sogenannte Viehhof), haben dort dann gemütlich etwas gegessen und sind anschließend wieder zurück geschlendert. Auch wenn es schade war, dass ein paar der angefragten Personen keine Zeit hatten war es doch ein sehr erfolgreicher und toller Tag. Den abartigen Sonnenbrand nehme ich dafür gern in Kauf. Er erinnert mich an die tollen Stunden mit so wundervollen Menschen.

Ich nenne keine Namen. Die Leute, welche das hier betrifft wissen, dass sie gemeint sind. Egal ob sie nun Gestern dabei waren oder auch nicht!

Ihr seid super!!!

Danke

euer @laouxx

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Gefühle und Empfindungen

Nun diesen Blogartikel schreibe ich aus einem sehr einfachen Grund:
Jeder Mensch empfindet und fühlt verschiedene Dinge. Ob es Liebe, Trauer, Enttäuschung, Glück, Stolz oder auch nur Hunger ist…
Jeder Mensch empfindet zu jeder Zeit eins oder mehrere dieser Gefühle.
Das ist nichts neues und auch nicht wirklich der Erwähnung wert. Und dennoch möchte ich darüber schreiben. Denn es geht mir um die Potenzierung von verschiedenen Gefühlen.
Ein Beispiel ist Liebe und Stolz oder eben auch Liebe und Enttäuschung.
Was ich damit meine möchte ich an einem praktischen Beispiel festhalten:
Stellt euch vor ein Freund von euch hat eine super Leistung vollbracht bei zum Beispiel einer Schulklausur. Natürlich seid ihr in gewisser Hinsicht stolz und freut euch mit dieser Person. Doch nun macht aus diesem Freund mal den festen Freund bzw. die feste Freundin.
Wenn diese Person derartige Leistungen erzielt seid ihr doch direkt um einiges stolzer!

Was ich damit sagen will ist: werdet euch bewusst in welcher Weise andere euch gegenüber empfinden. Denn je nachdem wie, ist die Intensität anders und Dinge die euch als nichts besonderes erscheinen lösen bei einem Anderen ein ganze Gefühlsinferno aus.

Liebe emotionale Grüße
@jalouxx

Ps.: würde ich länger mit dem Bus unterwegs sein wäre der Artikel vllt. länger.